Stirnfalten - Behandlungsmöglichkeiten ohne Operation

Stirnfalten - Denkerfalten - Sorgenfalten
Stirnfalten - Sorgenfalten - Denkerfalten

Stirnfalten - BOTOX

Stirnfalten lassen uns oft älter erscheinen und vermitteln häufig einen müden Eindruck.

Stirnfalten - zuweilen auch als Denkerfalten oder Sorgenfalten bezeichnet - sind meistens quer verlaufende Falten im Stirnbereich, welche meistens wellig oder gerade sind. Diese Falten können auch zwischen wulstartigen Verdickungen der Stirn sich furchenartig tief eingraben und auch im entspannten Ruhezustand deutlich sichtbar sein. Zuweilen sind auch vertikal verlaufende Falten zu beobachten mit einem deutlich zerfurchten Stirnprofil. Die Betroffenen sehen häufig vorgealtert aus.

Die Entstehung der Stirnfalten wird begünstigt durch den Alterungsprozess mit Ausdünnung des Unterhautfettgewebes.

Durch häufige Aktivierung der mimischen Muskulatur mit starkem Hochziehen der Stirn und der Augenbrauen können sich die Falten in der über dieser Muskulatur liegenden Haut tief eingraben.

Ausgeprägte Schlupflider führen zu einem verstärkten Hochziehen der Augenbrauen und begünstigen die Entstehung von Stirnfalten.

Um die Entstehung derartiger Falten zu vermindern, ist die Reduzierung der verstärkten Mimik hilfreich. Zusätzlich sollte starke Sonneneinstrahlung vermieden werden, um einer vorzeitigen Hautalterung vorzubeugen.

Je früher die effektive Faltenbehandlung eingesetzt wird, desto günstiger ist die Langzeitprognose, da hierdurch die Entstehung tiefer Furchen weitgehend vermieden werden kann.

Die tägliche Hautpflege mit Verwendung geeigneter Hautcremes verbessert das Hautbild. Allerdings versprechen die Hersteller von Anti-Falten-Cremes zwar viel, eine effektive und dauerhaft sichtbare Faltenreduzierung  ist hiermit jedoch nicht möglich.

Diese Muskulatur lässt sich durch Botulinum entspannen mit der Folge, dass die mimischen Falten sich durch die Blockade der Muskulatur zurück bilden.

Die Kraft der Falten-bildenden Anspannung der Muskulatur lässt sich mit Botulinum (BOTOX) reduzieren, so dass bei entsprechenden Dosierungen eine gezielte und wünschenswerte Restmimik und Ausdrucksfähigkeit erhalten bleiben.

BOTOX unterliegt dem Arztvorbehalt. Heilpraktiker sind keine Ärzte und dürfen daher verschreibungspflichtige Arzneien nicht anwenden und nicht in den Verkehr bringen.

Nach einer erstmaligen BOTOX-Behandlung der Stirn werden zuweilen Spannungsgefühle der Stirn beschrieben, welche mehrere Stunden anhalten können. Vorübergehende leichte Kopfschmerzen über ca. 1 Tag sind ebenfalls beschrieben. Selten können nach einer BOTOX-Behandlung Hämatome auftreten.

Die Injektion ist nahezu schmerzfrei, wird aber individuell unterschiedlich empfunden von Schmerzlosigkeit über unangenehm bis hin zu regional verschieden empfundenen leicht schmerzhaften "Pieksern".

 

BOTOX ist zur Behandlung unerwünschter Stirnfalten das ideale Medikament.

Problematisch kann die Behandlung mit BOTOX aber dann sein, wenn ein Gewebeüberschuss im Stirnbereich vorliegt, weil dann infolge der BOTOX-Medikation mit nachfolgender Entspannung die Augenbrauen absinken können. Erfahrene qualifizierte Behandler wissen das und dosieren die Medikation entsprechend. Zuweilen muss dann akzeptiert werden, dass einige Restfalten der Stirn noch sichtbar sind.

Mittels resorbierbarer Fäden mit einem sog. Fadenlifting lassen sich vielfach weitere Verbesserungen im erzielen. Infolge der Applikation mit selbstauflösenden Fäden im Stirnbereich kommt es zu einer Kollagenbildung mit Gewebe-Stabilisierung und Verjüngungseffekten.

Ein Fadenlifting im Stirnbereich kann somit - ergänzend zu einer Behandlung mit BOTOX - zu einer weiteren Verbesserung des äusseren Erscheinungsbildes führen.